Financial Times: Fondspicker bevorzugen bei der Auswahl Philosophie vor Markenbildung und Performance

Das überraschende Ergebnis einer Studie von Cerulli Associates in London zeigt, dass Fondspicker (fund selectors) bei der Auswahl von Fonds die (Anlage-) Philosophie des jeweiligen Fonds als Auswahlkriterium bevorzugen. Klassische Kriterien wie die Marke/das Marketing oder auch die Perfomance des Fonds stehen deutlich abgeschlagen auf den letzten Plätzen. Offenbar vermittelt eine überzeugende Fonds-Philosophie in wechselhaften Märkten mehr Sicherheit als die früher üblichen Kriterien. Was jedoch genau hier mit Philosophie gemeint ist, wird jedoch aus dem Beitrag nicht ganz klar. Sehr wahrscheinlich geht es vor allem um Anlagestrategien oder Anlageprinzipien und die Entwicklung der gebotenen Sorgfalt (due dilligence) im Fondsmanagement. Dabei kann es durchaus sein, dass Fontspicker gänzlich unbekannte und schwer zugängliche Fonds den namhaften und überall beworbenen Produkten bevorzugen. Weitere wichtige Kriterien sind Transparenz und Risikomanagement. Personelle Kontinuität ist auch gefragt. Ein absolutes no go ist, wenn ein Manager den Fond verlässt.

Beitrag von Shiv Taneja (Fund selectors choose investment philosophy over brand) in der Financial Times vom 28.07. 2013, kostenpflichtig aufrufbar unter:

http://www.ft.com/intl/cms/s/0/64ecd49a-f399-11e2-b25a-00144feabdc0.html#axzz2abbTWrL2

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